Ausstellungen
![]() | 11.02.2012: Jürgen Klauke (in Monschau) |
Der Mensch als ästhetisches Objekt und teils immens entpersonalisiertes Ausdrucksmittel von Intentionen, Gefühlen, ja sogar Kritik – das ist ein Blick, den der 1943 im rheinland-pfälzischen Kliding geborene Jürgen Klauke beherrscht wie kein anderer. Das Werk des seit 1968 in Köln lebenden Künstlers, den vor allem seine Fotografien bekannt gemacht haben, der aber auch mit (Video-)Performance arbeitet sowie Gouachen und Zeichnungen anfertigt, spricht in allen Schaffensphasen eine ganz eigene Sprache.
Theatralisch und gewisserweise dem Medium Foto entsprechend statisch, meist jedoch bewusst provokant sind seine Motive inszeniert und bis ins kleinste Detail durchdacht arrangiert. Ohne laute Gesten, indem er Körper, Umgebung und Licht als eine ganzheitliche Einheit mit Aussage präsentiert, wendet er sich Fragestellungen aus Politik und Gesellschaft zu. Jürgen Klauke kritisiert und kommentiert mit einer starken, ganz eigenen Symbolik und Bildsprache.
Vernissage: 11. Februar 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 14.02.2012: Trier im Bild 1800 – 2000 (in Trier) |
Die Sonderausstellung illustriert mit historischen Fotografien, aber auch mit Objekten aus den Sammlungen des Museums, die Entwicklung von
Deutschlands ältester Stadt in den letzten 200 Jahren. In dieser Zeit werden gravierende Eingriffe in das Stadtbild vorgenommen, angefangen beim
Abriss der mittelalterlichen Stadtbefestigung bis hin zum Wiederaufbau nach 1945. Der Umgang
mit dem antiken Erbe spielt jedoch bei all diesen Veränderungen eine große Rolle.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
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![]() | 03.03.2012: Regarding Düsseldorf 6 (in Monschau) |
701. Mehr als drei Ziffern sind nicht nötig, um Anhänger von Kunst und Kultur aus dem Großraum Düsseldorf hellhörig zu machen. Seinen ungewöhnlich abstrakten Namen hat der Verein der entsprechenden Straßenbahnlinie entlehnt und damit eine weitere Anbindung an die Rheinmetropole geschaffen.
Gegründet haben ihn Düsseldorfer Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, aber eben auch Kunst und Kultur im Jahr 2005. Seitdem sind sechs volle Jahre vergangen, und in die sechste Runde geht auch die ausgezeichnete Ausstellungsreihe Regarding Düsseldorf. 701 zeigt in diesem Querschnitt durch die Kunst verschiedener Genres von Schaffenden, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Düsseldorf haben, an verschiedenen Ausstellungsorten die ganze Bandbreite junger Kreativer. Kuratiert von Pia Witzmann, öffnen Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Video und Fotografie Gucklöcher auf die Perspektiven von Künstlern im Rheinland, die heute und morgen die Szene gestalten und beeinflussen. Perspektiven von mehr als 80 Künstlern hat die Schau bereits transportiert, zahlreiche von ihnen mittlerweile mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Die Ausstellung will zeigen, wie vielfältig die Ansätze zeitgenössischer bildender Künstler ist – und wie breit aufgestellt sie mit ihrem Potenzial und ihren Ideen sind. Indem sie sich nicht bloß auf einen Bereich konzentriert, macht sie zudem die komplexen Strukturen und Möglichkeiten der Praxis erfahrbar. In Monschau zu sehen sind Werke von Ali Altin, Özlem Alltin, Andreas Bunte, Felix Burger, Yvonne Cornelius, Sarah-Jane Hoffmann, Liv Schwenk, Stefan Theissen und Herbert Willems.
Vernissage: 3. März 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 11.03.2012: Rainer Gross "Kontact – NY paintings 1972-2012" (in Koblenz) |
Die Ausstellung zeigt Werke aus nahezu vier Jahrzehnten künstlerischen Schaffens, das von figurativer Malerei bis hin zu abstrakten Bildern geprägt war. Herausragend sind Gross Werke, in denen er sich unbefangen der großen Meister wie Rubens und Rembrandt nähert, deren bildnerische Sprache aufnimmt und sie mit Versatzstücken des modernen Lebens unterminiert. Reflexion historischen Bildwissens gepaart mit einer zeitgenössischen Bildsprache gehen hier eine spannungsreiche Symbiose ein.
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 15.03.2012: Eleganz und raue Sitten (in Aachen) |
Das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zeigt in Kooperation mit der Gemäldegalerie Berlin vom 15. März bis zum 10. Juni 2012 unter dem Titel „Eleganz und raue Sitten – Cornelis Bega“ eine erste große Präsentation dieses herausragenden Haarlemer Künstlers Cornelis Bega. Die Ausstellung zeigt eine großzügige Auswahl von Begas Gemälden und Zeichnungen sowie das vollständige graphische Oeuvre.
Cornelis Bega war ein angesehener Haarlemer Maler von Genreszenen, der wegen seiner Malkunst als einer der besten seiner Zeit hoch gelobt wurde. Im Suermondt-Ludwig-Museum wird eine Auswahl von etwa 40 Gemälden, 30 Zeichnungen und seine gesamten Radierungen gezeigt. Sie stammen zum einen aus dem Frühwerk, das noch eine enge Verwandtschaft mit dem Werk Adriaen van Ostades aufweist. Zum anderen gehören sie in die die letzten Lebensjahren Begas von etwa 1660 bis 1664. In diesen Jahren erreichte der Künstler eine malerische Eleganz und farbliche Raffinesse, die ihn in Verbindung zur Leidener Feinmalerei bringen.
In der Ausstellung sind alle Themenbereiche des äußerst vielfältigen und virtuosen Malers vertreten: Bauern in zwielichtigen Kaschemmen, sinnliche Paare beim Musizieren ebenso wie Szenen sittsamen Familienlebens oder obskure Wissenschaftler, wie Alchemisten oder Astrologen bei der Arbeit im "Labor". Verschiedene Themen und Motive der Gemälde werden durch Begas meisterhafte Zeichnungen ergänzt.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 12.00-18.00 Uhr
Mi 12.00-20.00 Uhr
Sa, So 11.00-18.00 Uhr
Mo geschlossen | |
![]() | 23.03.2012: Das Gewand. 500 Jahre Wallfahrt zum Heiligen Rock nach Trier (in Trier) |
Das Gewand. 500 Jahre Wallfahrt zum Heiligen Rock nach Trier
Am 3. Mai 1512 wurde im Trierer Dom in Anwesenheit von Kaiser Maximilian der „Heilige Rock“ aufgefunden. Der Überlieferung nach soll es sich dabei um das Gewand handeln, das Christus bis zur Kreuzigung getragen hat. In der Folgezeit etablierte sich am Trierer Dom eine Wallfahrt von überregionaler Bedeutung, die jedoch keinem festen Rhythmus folgte, sondern bis heute in unregelmäßigen Abständen ausgerufen wird.
Zum 500. Jahrestag der ersten Erhebung hat der Bischof von Trier erneut zu einer Wallfahrt eingeladen. Das Museum am Dom Trier nimmt dies zum Anlass, in einer Ausstellung erstmals die Geschichte der einzelnen Erhebungen in ihren historischen und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexten darzustellen.
Dabei lässt sich der Wandel im Verständnis der Wallfahrt insbesondere an der jeweiligen Inszenierung der Reliquie beispielhaft ablesen. Den Höhepunkt dieser Inszenierungen im Trierer Dom bildete die Konzeption des 18. Jahrhunderts mit dem Bau der sog. Heiltumskammer. Anhand einer computeranimierten Rekonstruktion wird der Betrachter der Ausstellung in diese Zeit versetzt und erlebt den Blick durch die wolkenumsäumte Öffnung auf den ehemaligen monumentalen Silberschrein mit dem Heiligen Rock.
Woraus besteht der Heilige Rock? Wo kommt er her? Wie lassen sich Legende und Wahrheit trennen? Auf all diese Fragen wird die Ausstellung anschaulich Antwort geben.
Die einzelnen Wallfahrten werden in ihrem Verlauf, mit ihren kirchen- und frömmigkeitsgeschichtlichen Hintergründen, ihrer organisatorischen Durchführung, aber auch mit der von Beginn an vorhandenen Kritik dargestellt. Dabei wird deutlich, wie sehr sich die Wallfahrt von der spätmittelalterlichen Reliquienfrömmigkeit über die barocke Schaulust hin zu einer ökumenisch ausgerichteten Christuswallfahrt gewandelt hat.
Ohne Devotionalien ist keine Wallfahrt denkbar. Seit der Spätantike bringen christliche Pilger Erinnerungsstücke von ihrer Wallfahrt mit nach Hause. So zeigt die Ausstellung Andenken an die Heilig-Rock-Wallfahrten aus 500 Jahren. Sie dokumentieren eine bis heute weit verbreitete, wenn auch sich wandelnde Frömmigkeit, aber auch einen alle Zeiten überdauernden Geschäftssinn der Menschen.
Öffnungszeiten:
Außerhalb der Wallfahrtszeit:
Di – Sa: 9.00 bis 17.00 Uhr
So, Feiertag: 13.00 bis 17.00 Uhr
Während der Wallfahrtszeit vom 13. April bis 13. Mai:
Di – Sa: 10.00 bis 18.00 Uhr
So, Feiertag: 13.00 bis 18.00 Uhr | |
![]() | 24.03.2012: Die Faszination des Weiblichen – Miniaturen und Goldskulpturen (in Zülpich) |
Sonderausstellung "Die Faszination des Weiblichen – Miniaturen und Goldskulpturen"
Mehr Infos gibt's unter www.roemerthermen-zuelpich.de
Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 10-17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11-18 Uhr | |
![]() | 25.03.2012: Sieraad / Zierrat (in Trier) |
Sieraad / Zierrat.
Künstlerservice und Künstlerschmuck von Pablo Picasso bis Cindy Sherman
Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Dienstag im Monat bis 21.00 Uhr. | |
![]() | 20.04.2012: Verkaufsausstellung Streichinstrumente und Bogen (in Namedy) |
Verkaufsausstellung hochwertiger Streichinstrumente und Bogen - Eine Veranstaltung für interessierte Musikliebhaber, Musiker und Sammler.
Öffnungszeiten:
- Fr 20. April ab 15:00 Uhr
- Sa 21. April ab 10:00 Uhr
- So 22. April ab 10:00 Uhr
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![]() | 05.05.2012: Martin Perscheid (in Monschau) |
Beamte, Polizisten, Pfarrer, Autofahrer, Hausfrauen, Eltern und Astronauten: Vor Martin Perscheid und seinem so kritischen wie heiteren Blick ist keiner sicher. Die langnasigen, oftmals recht korpulent-tolpatschig daherkommenden Figuren des 1966 in Wesseling nahe Köln geborenen Cartoonisten sind unverwechselbar. Und sie gehören nicht gerade in die Kategorie „Man liebt sie oder man hasst sie“, denn selbst die giftigsten Szenen haben etwas so Menschliches an sich und sind mit so viel Empathie gezeichnet, dass einfach jeder schmunzeln muss. Daher sind seine, die unter dem Titel "Perscheids Abgründe" regelmäßig in verschiedenen Medien publiziert werden, auch so beliebt. Alltagsprobleme mit dem Computer, dem Nachwuchs oder den lieben Kollegen thematisiert er gern und lädt damit jeden ein, sich in den meist einteiligen Bildgeschichten selbst wiederzufinden. Auch die gängigen Klischees – echte Kerle pinkeln im Stehen, Verheiratete vergnügen sich nicht mit-, sondern lieber ohne einander – bedient er mit einer gehörigen Portion Sarkasmus, was selbst den hartnäckigsten Irrglauben ad absurdum führt.
Eine Auswahl seiner Werke, denen er mit Witz und Einfallsreichtum stets eine ganz eigene Handschrift verleiht, ist in Monschau zu sehen. Die Schau begleitet als eigenständige Ausstellung den Cartoon-Wettbewerb, dessen beste Ergebnisse parallel auf der ersten Etage zu sehen sind.
Vernissage: 5. Mai 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 05.05.2012: Cartoon-Wettbewerb 2012: "Wahrheit in der Politi" (in Monschau) |
Die Politik ist ein grandioses wie auch ergiebiges "Opfer" von Cartoonisten. Viele Zeitungen drucken täglich eine satirische Sicht von Künstlern auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, und bissig-provokant dürfen selbst die heikelsten Themen auf die Schippe genommen werden. Daher bietet sich das Thema "Wahrheit in der Politik" als Leitmotiv für den 6. Internationalen Cartoonwettbewerb der StädteRegion Aachen in Kooperation mit dem Aachener Zeitungsverlag und KuK e.V. geradezu an. Nachdem im Vorjahr das Fußball-Thema "...bis zum Abpfiff" den Blick auf die Welt des Sports gelenkt hat, dürfen die Teilnehmer diesmal also mit Politikern und deren Gebaren ein Hühnchen rupfen.
Teilnahmeberechtigt sind, wie in den Vorjahren etabliert, alle volljährigen professionellen und Amateur-Zeichner weltweit.
Die Siegerbilder stehen natürlich im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Viele weitere Einsendungen, die ebenfalls sehenswert sind, begleiten sie bei dieser Schau. | |
![]() | 13.06.2012: Kunst und Natur im Nationalpark Eifel und der Burg Nideggen (in Nideggen) |
Die ausgestellten Exponate sind der Kunst AG der Realschule Nideggen unter der Leitung von Stephan Schick, Dipl. Grafik Designer und Kunstmaler, zu verdanken.
Zu sehen sind Exponate, die eine Auseinandersetzung mit der Natur und der Kunst unter malerischen, plastischen und farblichen Gesichtspunkten darstellen. Stephan Schick und die Schüler/-innen der Realschule Nideggen haben ihren Blickwinkel auf die Natur der Rureifel und Architektur der Burg Nideggen künstlerisch umgesetzt.
Die Ausstellung ist die Präsentation zweier Projekte im Rahmen des nordrhein-westfälischen Landesprogrammes "Kultur und Schule".
Öffnungszeiten:
Di-So 10-17 Uhr | |
![]() | 07.07.2012: Jim Rakete "Vertraute Fremde" und "Stand der Dinge" (in Monschau) |
Der 1951 in Berlin geborene Künstler und Journalist ist einer der schillerndsten Senkrechtstarter der kreativen Szene. Und seit mehr als vier Jahrzehnten prägt und beeinflusst er gerade den Bereich Fotografie sehr stark, gilt zurecht als Ikone. Denn Jim Rakete kennzeichnet ein sehr eigener Stil und viel Eigenwilligkeit. Seine Prominentenporträts machten ihn weltberühmt, und vor seiner Linse hatte er schon alles, was Rang und Namen hat, von Jimi Hendrix bis zu den Berliner Philharmonikern, von Moritz Bleibtreu bis Annett Louisan. Auch die Neue Deutsche Welle und Musiker im Dunstkreis Berlins gingen in seinem Kreativlabor „Fabrik“ von 1977 bis 1986 ein und aus, Nena ebenso wie Die Ärzte. Später wurde er zum Pendler zwischen den Hauptstädten der deutschen und der amerikanischen Filmszene, Berlin und Los Angeles. Hier wie dort lichtete er Stars ab und gestaltete Musikvideos und Werbespots mit.
In Monschau ist die Serie "Stand der Dinge" zu sehen, die 2009 bis 2011 entstand und eine Liebeserklärung an die deutsche Filmbranche ist. "Vertraue Fremde" hingegen ist mit dem Präsentationsjahr 2007 etwas älter, aber nicht minder interessant: Jenseits von pompösen Requisiten und großen Inszenierungen zeigt er mit dieser Serie in Schwarz-Weiß Porträts bekannter Menschen, die auf diesen sehr intimen Aufnahmen jedoch ganz neue Seiten von sich offenbaren. Was seinen Fotografien gemeinsam ist: Jim Rakete zieht analoge Arbeitsweisen den digitalen stets vor.
Vernissage in Anwesenheit des Künstlers: 7. Juli 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 19.08.2012: Kunst aus der Eifel - KADE (in Einruhr) |
Verschiedene Eifelmotive und mehr bietet von Sonntag den 19. August bis 2. September 2012 eine Ausstellung im Heilsteinhaus in Einruhr.
Bereits zum 17. Mal stellt die Gruppe "KADE" (Kunst Aus Der Eifel), die sich aus Künstlern aus der Region zusammensetzt, aus.
Zur Gruppe zählt Heinz Nellessen aus Dedenborn, der überwiegend Eifelmotive in Öl, Aquarell und Pastellkreide festhält.
Kreidetechnik, Aquarell, Öl ,Acryl und Mischtechniken bevorzugt Ernst Bernhauser aus Heimbach.
Ebenfalls zu "KADE" zählt Maria Engel aus Kornelimünster mit Tonarbeiten und Donata Reinhardt, Malerei. Außerdem werden eins bis zwei Gastkünstler eingeladen.
Fast alle Aussteller der Gruppe "KADE" sind Autodidakten. Mehrmals im Jahr treffen sich die Künstler, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren und inspirieren.
Auch in diesem Jahr ist "Kunst Aus Der Eifel" wieder täglich geöffnet von 10-17 Uhr.
Die Vernissage findet am Sonntag 19. August um 11 Uhr statt. Ständig ist ein Teilnehmer der Ausstellungsgruppe während der Öffnungszeiten anwesend und steht Ihnen für eventuelle Fragen zur Verfügung.
Der Eintritt an allen Tagen ist frei! | |
![]() | 02.09.2012: 100 Jahre Maria Katzgrau - Eine außergewhnliche Künstlerin (in Nideggen) |
Das Deutsche Glasmalerei Museum Linnich zeigt Werke der Künstlerin Maria Katzgrau im Burgenmuseum Nideggen.
Maria Katzgrau (1912-1998) fand als eine der ersten Frauen in den 1930er Jahren zur Glasmalerei und konnte bis zu ihrem Lebensende weit über 160 öffentliche Aufträge ausführen. Sie realisierte abstrakte als auch figürliche Glasmalereien für zahlreiche Sakral- und Profanbauten.
Öffnungszeiten:
Di-So 10-17 Uhr | |
![]() | 14.09.2012: Jetpower (in Bad Neuenahr) |
Jetpower ist ein Event für Liebhaber eines ganz besonderen "Hobbys". Die weltweit einzige Messe für Jetmodelle und Zubehör findet bereits zum 10. Mal am Flugplatz auf der Bengener Heide oberhalb von Bad Neuenahr statt. Neben zahlreichen Firmenpräsentationen werden von den besten Modellpiloten der Welt alle Arten von Jet- und Turboprobmodellen sowie Turbinengetriebenen Hubschraubern vorgeflogen. | |
![]() | 29.09.2012: Jürgen Schadeberg (in Monschau) |
Mit seinem "Vorgänger-Aussteller" Jim Rakete hat Jürgen Schadeberg zwei Dinge gemeinsam: Er ist in Berlin geboren – und der Mensch im Allgemeinen und sein Gesicht im Besonderen fasziniert ihn besonders. Dennoch unterscheidet sich die Kunst des Fotografen und Filmemachers Jürgen Schadeberg gewaltig von der Raketes und jeder anderen. Unter anderem, weil ein Teil seiner Motive für den Wahl-Südafrikaner normal, für Mitteleuropäer jedoch mitunter exotisch sind: Aufnahmen, die den Alltag der Farbigen Einwohner Südafrikas zeigen, die Großen und die Kleinen dieser Kultur, haben ihn berühmt gemacht. Doch so weit er in seinem 80-jährigen Leben bereits gereist, so viel er herumgekommen ist, so vielfältig sind auch seine Werke. Eindrücke aus der mal verrauchten, mal lebensbejahenden Jazzszene, dokumentarische Momentaufnahmen vom Bau der Berliner Mauer, das Bunte und Laute der Swinging 60s und Flower-Power-70s in Großbritannien: All das und noch viel mehr ist und zeigt Jürgen Schadeberg. Meist sind es schwarz-weiße Fotos, doch ihnen fehlt es inhaltlich nie an Farbe. In Monschau ist ein Längsschnitt des bemerkenswerten Schaffens dieses Ausnahmefotografen zu sehen.
Vernissage: 29. September 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 05.10.2012: Jack Goldstein "Connections" (in Monschau) |
Jack Goldstein ist seit fast einem Jahrzehnt tot. Er starb 2003 in Kalifornien. Dennoch ist es so, als sei dieser 1945 im kanadischen Montreal geborene Konzept- und Performancekünstler immer noch da. Zumindest, wenn seine Kunst ausgestellt wird. „Eingespielt“ muss es richtiger heißen, denn seine Werke sind – die „salon paintings“ ausgenommen – selten statisch. Die Experimentalfilme und Audio-Files, an denen er in den 1970er Jahren seine Kreativität erprobte, waren damals revolutionär und bahnbrechend, sodass er sich schnell im Zentrum der sogenannten Pictures Group wiederfand. Wie er Requisiten aus der Filmindustrie zweckentfremdete und ihnen so ein ganz neues „Leben“ schenkte, machte ihn ebenso berühmt wie seine verstörenden Bilder und Filme, die teils Ideen aus der Psychoanalyse visualisieren, teils aus filmischen Fundstücken etwas Neues machen und sie aus dem Ursprungskontext komplett heraustrennen. In New York, wo er lange Zeit lebte und wirkte, war und ist sein Werk genau wie in London, Paris, Berlin und in vielen weiteren Magneten für Kunstschaffende und -liebende weltweit vielbeachtet und vielgeliebt. In Monschau vermitteln, unterstützt von der Galerie Anita Beckers in Frankfurt, unter anderem Gemälde und Videokunst, wie Jack Goldstein gleichzeitig abstrakt und realitätsverwurzelt Botschaften transportiert hat. Nicht zu sehen sind, „nur“ seine eigenen Werke, sondern auch solche zeitgenössischer Künstler, die sich von dem Kanadier haben inspirieren lassen oder dessen Arbeitsweisen nachempfinden – daher der Ausstellungsname „Connections“.
Vernissage: 5. Oktober 2012 16:00 Uhr | |
![]() | 20.10.2012: Tag der offenen Höfe (in Gelsdorf) |
Die Tage der offenen Höfe bieten Einblick in eine mittlerweile für die meisten "unbekannte Welt" – in die der Obstbauern und Landwirte. Diese öffnen an diesem Wochenende ihre Betriebe und zeigen die Abläufe ihrer täglichen Arbeit sowie die Anbaubedingungen verschiedener Produkte, die selbstverständlich auch zum Verzehr angeboten werden. Ein interessantes und gleichzeitig lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein. |

