Ausstellungen
![]() | 10.09.2010: Oldtimer- & Veteranentreffen (in Hillesheim) |
Oldtimer- & Veteranentreffen | |
![]() | 12.09.2010: West-Arch - Architektur einer neuen Generation (in Aachen) |
West-Arch
Architektur einer neuen Generation
Ausstellungseröffnung:
Sonntag 12. September 2010 12:00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr 12.00-18.00 Uhr
Do 12.00-20.00 Uhr
Sa, So 11.00-18.00 Uhr | |
![]() | 12.09.2010: VITALI STESIN - Das Vermessen der Welt (in Koblenz) |
VITALI STESIN - Das Vermessen der Welt
Vitali Stesin wurde 1940 in Moskau geboren. Er ist der Sohn eines kommunistischen Journalisten und eines Hassid. Nach dem Studium der Chemie, entschied er sich, 1963 Maler zu werden. Seine ersten Zeichnungen stammen aus den Jahren 1964/1965. Stesin wurde Mitglied einer kleinen Gruppe von Avantgarde-Künstlern in Moskau, die jedoch schon bald mit einem Ausstellungsverbot in der UdSSR belegt wurde. Daraufhin emigrierte Stesin 1973 nach Israel. Nach seiner Abreise wurden die meisten seiner Werke von den russischen Behörden beschlagnahmt. Heute lebt er in Köln und Wien. Erstmals wird sein Werk umfassend in Deutschland gezeigt. Seine zahlreichen Buntstiftzeichnungen zeugen von einer sensiblen malerischen Qualität, die sich im Wesentlichen einer abstrakten Formensprache bedient. Wie in Mikrokosmen bildet und baut Vitali Stesin architektonisch anmutende Strukturen, die sich überlagern, verdichten und schließlich überdecken
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 12.09.2010: Ölgemälde und die Krippe in der Kunst (in Nideggen) |
Unterschiedlicher können Künstler nicht sein, so lädt der aus Steckenborn stammende Tier- und Landschaftsmaler Udo Bongard 1971*, Sie dazu ein, in seinen Gemälden spazieren zu gehen. Lassen Sie sich beim Anblick der Bilder in die Weiten des Hohen Venns entführen und genießen Sie dabei die stille, unberührte Natur. Folgen
Sie einem Bachlauf, bestaunen Sie die Aussicht von einer Eifelhöhe oder lassen Sie einfach Ihre Seele baumeln, beim Anblick reizvoller, idyllischer Landschaften.
Im Gegensatz zeigt Alexander Hütten 1972* aus Eicherscheid, der sich seit einigen Jahren mit der Suche nach dem historischen Ursprung der Krippe beschäftigt, indem er Nachforschungen in der Krippen-"Archäologie" betreibt und seine eigenen regionalen Werke anfertigt, seine Objekte. Über seine Objekte, die die Bibel auf individuelle Weise interpretieren, sagt er: "Jede Vorstellung hat mit dem Blickwinkel zu tun, von dem man auf Jesus schaut."
Die Künstler laden Sie herzlich auf eine Reise in die christliche Vergangenheit und in die Gegenwart stiller unberührter Natur ein.
Öffnungszeiten:
Täglich außer montags jeweils von 10.00 – 16.30 Uhr | |
![]() | 24.09.2010: Aachener Kunstroute (in Aachen) |
Zum 13. Mal werden die Aachener Galerien, Kunstvereine und Museen zu ihrem Rundgang einladen.
Detaillierte Infos gibt's unter www.aachenerkunstroute.de | |
![]() | 24.09.2010: Brigitte Corbisier - Acryl-Bilder & Gravuren (in St.Vith) |
Ausstellung mit Acryl-Bildern und Gravuren von Brigitte Corbisier
Vernissage: Freitag, 24. September 2010 - 19:30 Uhr | |
![]() | 25.09.2010: 100 Künstler – 100 Kacheln 2010 (in Aachen) |
In das Couven-Museum, das zahlreiche kostbare, zumeist niederländische Fliesen des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Stiftung Ludwig in der Schausammlung präsentiert, werden anlässlich der Aachener Kunstroute 2010 temporär 100 Kacheln eingefügt, die von 100 Künstlern gestaltet worden sind.
Dieses Projekt, das bereits 2007 im Ludwig Forum, Aachen und 2009 im Zinkhütter Hof, Stolberg realisiert worden ist und jetzt im Couven-Museum einen Schlusspunkt findet, geht auf die Initiative der Künstlerin Gabriele Prill zurück. Der Ausgangspunkt aller künstlerischen Konzeption ist eine weiße Standardkachel. Mit unterschiedlichen Materialien wie Porzellanfarbe, Kupferblech, Stahl, Öl, Acryl, Papier, Blattgold, Leim, Holz, Glas, Jute, Sprühlack oder Silikon werden die Kacheln bearbeitet.
Das Ergebnis ist so vielgestaltig, wie es die einzelnen künstlerischen Ansätze sind. Nicht nur regionale Künstler, sondern auch weit überregionale und vereinzelte auch internationale Künstler beteiligen sich an dieser Aktion, die in ein Sozialprojekt mündet. Am 24. Oktober 2010 findet eine Versteigerung der 100 Kacheln statt, deren Erlös an den BUNTEN KREIS in der Region Aachen e.V. geht.
Austellungseröffnung:
24. September 2010, 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-Fr 12-18 Uhr
Sa/So 11-18 Uhr | |
![]() | 25.09.2010: Fotografisches Spektrum Theo Broere (in Antweiler) |
Fotografisches Spektrum Theo Broere
Ausstellung in der Café-Galerie "das KUNST-werk" | |
![]() | 01.10.2010: Kunstausstellung in der Alten Mühle (in Großlittgen) |
Kunstausstellung in der Alten Mühle der Abtei Himmerod mit Werken von Peter Bastgen (gemalte Bilder aus der Region)
Öffnungszeiten:
Di - Sa: 14 - 17.00 Uhr
So/Feiertags: 11 - 17.00 Uhr | |
![]() | 02.10.2010: unser 19. jahrhundert I (in Koblenz) |
unser 19. jahrhundert I
Menschenbild im Wandel
Eine Depot-Werkschau
Nach dem antiken Mythos war das Bild vom Menschen der Ursprung der Kunst: Durch den Schattenriss des Profils eines Geliebten sollte dieser auch während seiner Abwesenheit stets präsent sein. So galt die Liebe als Antrieb aller Kunst und das Porträt als Anfang der Malerei. Das Porträt wurde zu einer hoch angesehenen Gattung - im Spannungsfeld zwischen illusionistischer Ähnlichkeit und repräsentativer Idealisierung. Seit dem Ende des Mittelalters kam es wieder zu großer Blüte: als Stifterbild, als Individualbildnis der Renaissance, in der Darstellung von Ehepaaren und Familien oder auf Gruppenbildnissen holländischer Eliten im Barock. Prägend waren repräsentative Bildnisse von Herrschern, Päpsten oder Adligen.
Mit diesem Kanon am Ende des ancien régime setzt die Depot-Werkschau ein: Seit der Flucht des Kurfürsten und der Ankunft der Franzosen 1794 änderte sich auch der Kunstbetrieb: Tonangebend waren nicht mehr Hof, Adel und Kirche, sondern das aufstrebende Bürgertum. Die Hofmaler wurden arbeitslos oder dienten sich dem neuen Kunstbetrieb an. Bildnisse und Selbstbildnisse Koblenzer Maler belegen diesen Wandel, und auch der Napoleonkult brachte an Rhein und Mosel eigene Werke hervor. Zugleich orientierten sich bürgerliche Porträts noch lange an bewährten Posen der alten Repräsentationsbildnisse. Durch Handel zu Reichtum gelangt, posieren Bürger im Bewusstsein ihres gesellschaftlichen und politischen Einflusses - zuweilen vor der Kulisse der Stadt oder einer romantisch aufgefassten Landschaftskulisse. Zahlreiche Porträts sind als Pendants konzipiert, als Bildnisse von Eheleuten. Das Bild der Familie als Keimzelle der neuen Gesellschaft wird bestimmt vom Rollenverständnis von Mann und Frau, oft beschworen in sittsam-biedermeierlichen Interieurs. Ein glücklicher Sonderfall sind die Bildnisse der Vallendarer Fabrikantenfamilie d’Ester, die Malern der Region Unterkunft und Aufträge gab. So entstand ein eindrucksvolles Panorama bürgerlicher Kultur: Von Verflassens kleinformatigen Porträts aus der Zeit des Biedermeier bis hin zu Pechmanns Bildnissen der Gründerzeit.
Die Zeit des Vormärz schärfte den Blick auf die „Kleinen Leute“, changierend zwischen der Schilderung sozialer Wirklichkeit und romantisierender Idylle. Belege für einen durch Konventionen kaum eingeengten Blick auf die Realität finden sich gleichzeitig auch in Zeichnungen und Karikaturen.
Nach der gescheiterten Revolution von 1848/49, spätestens seit dem Sieg über Frankreich 1871 trat der Gegensatz zwischen rheinischem Bürgertum und preußischer Herrschaft zurück, wozu in Koblenz sicher auch die – ebenfalls im Porträt vertretene – Königin Augusta beitrug. Für neue Bauten von Regierung, Justiz und Militär entstanden monumentale Porträts der Hohenzollern im Rückgriff auf Pathosformeln absolutistischer Herrscherbildnisse. Stolz brüsten sich Koblenzer Honoratioren in voller Uniform, mondän zeigen sich Damen der haute volée im Stil der Salonmalerei des Wilhelminismus. Neue künstlerische Strömungen wie Realismus, Impressionismus und Symbolismus – in Berlin und Paris heiß diskutiert - finden kaum Eingang in die Porträtmalerei an Rhein und Mosel.
Wegweisend wurden hier nach 1900 Maler wie der am Karlsruher Realismus geschulte junge Hanns Sprung oder der in Koblenz als Kunsterzieher tätige William Straube, der mit seinen Bildnissen den Anschluss an den rheinischen Expressionismus fand. Dieser zaghaft spürbare künstlerische Aufbruch wurde 1914 jäh unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg.
Ausstellungseröffnung: Fr. 1. Oktober, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr,
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 10.10.2010: BERLIN ZEICHNET! (in Koblenz) |
BERLIN ZEICHNET!
Die Metropole Berlin hat in den vergangenen zehn Jahren unzählige künstlerische Kräfte gebündelt und ein neues Netzwerk an Galerien entstehen lassen. Zahlreiche berühmte Künstler - sowohl bereits seit langem ansässige und dort lebende Berliner Künstler, aber auch einige, die zugewandert sind - werden in der Ausstellung vereint. Die Präsentation bietet erstmals einen Überblick über die zahlreichen unterschiedlichsten aktuellen Strömungen und fokussiert dennoch neue, zum Teil ungewöhnliche Tendenzen. Das Medium Papier wird dabei als Basis gewertet, als Urquelle vieler originärster künstlerischer Formulierungen - fern ab von großen Bildfassungen, sehr wohl aber verstanden als eigenständiges Medium. Nicht selten ereignet sich auf Papier, in der Zeichnung, im Aquarell, im kleineren Format etc. genau das, was man als die ureigensten Kräfte im künstlerischen Findungsprozess und Formulierungswillen bezeichnen kann. Unter den insgesamt etwa zwanzig künstlerischen Positionen befinden sich Arbeiten von Elvira Bach, Frank Badur, Rainer Fetting, Takehito Koganezawa, Wolfgang Petrick, Chloe Piene, Yehudit Sasportas, Cornelia Schleime, Jochen Stenschke, Jorinde Voigt u.a.
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 13.10.2010: Damaszenerstahl-Ausstellung (in Stolberg) |
Damaszenerstahl-Ausstellung in der Burggalerie Stolberg | |
![]() | 17.10.2010: Kunst im Turm: Die Glasmalerin Maria Katzgrau (1912-1998) (in Nideggen) |
Das Deutsche Glasmalerei Museum Linnich zeigt Werke der Künstlerin Maria Katzgrau im Burgenmuseum Nideggen.
Maria Katzgrau fand als eine der ersten Frauen in den 1930er Jahren zur Glasmalerei und konnte bis zu ihrem Lebensende weit über 160 öffentliche Aufträge ausführen. Sie realisierte abstrakte als auch figürliche Glasmalereien für zahlreiche Sakral- und Profanbauten. Die Gesamtverglasung der beiden von Rudolf Schwarz entworfenen Kirchen St. Bonifatius in Aachen und St. Anna in Duisburg sowie die Fenster der Ungarnkapelle des Aachener Doms zählen zu ihren wichtigsten Aufträgen. In Düren sind ihre Glasmalereien in St. Marien und St. Joachim zu bewundern ebenso wie in St. Martinus in Heimbach-Hergarten.
Ausstellungseröffnung: Sonntag 17.10.2010 12.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di - So 10.00 - 17.00 Uhr
Letzter Einlass: 16.30 Uhr | |
![]() | 23.10.2010: Selbstporträt und Künstlerbildnis (in Koblenz) |
Selbstporträt und Künstlerbildnis
Von der Klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst
Die Sammlung Baumann
Kabinettausstellung im Historischen Gewölbe
Während sich die Depot-Werkschau „unser 19. jahrhundert I“ dem Bild vom Menschen widmet, wird in der Kabinett-Ausstellung eine bedeutende und eigenständige künstlerische Variante der Porträtmalerei präsentiert: Das Selbstporträt. Stets haben sich Künstler als eigenes, immer verfügbares Modell selbst dargestellt - mit der Gnadenlosigkeit des viel gerühmten, vermeintlich objektiven „unbestechlichen Blicks“, als Selbststilisierung als Außenseiter, Opfer oder Genie bis hin zum sensiblen Psychogramm. Dabei ging es auch um künstlerische Positionen, um Fragen von Stil und Duktus wie auch um den Nachweis, zu einer bestimmten Künstlergruppe zu gehören. Es wird deutlich, dass die Künstler der Moderne die klassischen Techniken der Grafik mit großer Meisterschaft beherrschten und neu belebten.
Zeitlich setzen die Werke der bislang kaum bekannten und selten gezeigten privaten Sammlung exakt dort an, wo die Depot-Werkschau endet, mit dem künstlerischem Aufbruch zu Beginn des 20. Jahrhunderts, genauer: Mit den 1916 und1917 entstandenen Selbstbildnissen von Lovis Corinth und Max Liebermann. Es folgt ein repräsentativer Querschnitt von Selbstbildnissen, bedeutende Expressionisten wie Erich Heckel, Max Pechstein oder Helmuth Macke sind ebenso vertreten wie die sozialkritisch ausgerichteten Positionen von Konrad Felixmüller, Otto Pankok und Käthe Kollwitz. Der in Koblenz 1921 tätige Herm Dienz präsent wie auch international bedeutende Künstler wie Ernst Barlach und Otto Dix. Dessen späte Selbstporträts leiten über zur Kunst nach 1945 - mit bedeutenden Bildnissen von Alfred Hrdlicka, Gerhard Marcks, HAP Grieshaber und Günter Grass, inklusive dem in der DDR 1989 entstandenen Selbstbildnis von Bernhard Heisig – bis hin zu Arbeiten von Markus Fräger und Ewa Stefanski, die in den letzten Jahren entstanden sind.
Ausstellungseröffnung: Fr. 22. Oktober, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr,
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 05.11.2010: Engel - zwischen Licht und Schatten (in Antweiler) |
Engel - zwischen Licht und Schatten
Ausstellung in der Café-Galerie "das KUNST-werk" | |
![]() | 13.11.2010: foto.trier - Leben Elementar (in Trier) |
foto.trier - Leben Elementar
Details folgen.
Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Dienstag im Monat bis 21.00 Uhr. | |
![]() | 13.11.2010: Dirk Reinartz (1947-2004) (in Aachen) |
Die Vielfalt und Eindringlichkeit der Fotografien Dirk Reinartz’ zeigt die Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen. In seiner Geburtsstadt werden nun erstmals in diesem Umfang rund 150 Arbeiten aus dem Gesamtwerk des renommierten deutschen Fotografen gezeigt.
Dirk Reinartz wurde 1947 in Aachen geboren. Er studierte zunächst Fotografie bei Otto Steinert an der Folkwang-Schule in Essen, bevor er als Fotograf in die Stern-Redaktion berufen wurde. Seit 1977 war er Mitglied in der Agentur Visum, die er 1982 verließ, um freiberuflich zu arbeiten. Seit 1998 lehrte Reinartz als Professor für Fotografie an der Muthesius-Hochschule in Kiel.
Dirk Reinartz lebte in Buxtehude und starb 2004 im Alter von 57 Jahren in Berlin.
Ausstellungseröffnung: 12. November 2010 ab 19:00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-So 12.00-18.00 Uhr
Mi 12.00-21.00 Uhr
Mo geschlossen | |
![]() | 13.11.2010: Ausstellung "Künstlerischer Querschnitt" (in Dahlem) |
13.11. – 31.12.2010 Künstlerischer Querschnitt
Öffnungszeiten:
Freitag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr u. 15.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 11.30 – 13.00 Uhr u. 15.00 – 17.00 Uhr | |
![]() | 28.11.2010: Krippenausstellung (in Großlittgen) |
Wie in jedem Jahr stellt auch in diesem Jahr der Verein der Krippenfreunde
Manderscheid wieder – traditionsgemäß – seine neu gebauten Krippen in der „Alten Mühle“ aus. Die Ausstellung beginnt
mit der Krippensegnung.
Öffnungszeiten:
Di - Sa: 14 - 17.00 Uhr
So/Feiertags: 11 - 17.00 Uhr | |
![]() | 04.12.2010: Die Ernüchterung des Abendlandes (in Aachen) |
Der Kaffee gelangte fast gleichzeitig mit Tee im 17. Jahrhundert nach Europa. Kaffee war zuvor nur in Afrika bei den Arabern verbreitet, Tee hat seinen Ursprung in Asien. Nach dem Import nach Europa wurden beide Getränke zunächst in aristokratischen Kreisen genossen, bevor sie sich allmählich im Bürgertum etablierten. Sie lösten die bis dahin üblichen alkoholischen Getränke Wein, Bier, Schnaps ab und wurden als die großen „Ernüchterer“ gefeiert. Ihre Beliebtheit entsprach dem damaligen Geist der Aufklärung, der das allgemeine Denken im 18. Jahrhundert erfasste.
Der Genuss der wertvollen Exotika Kaffee und Tee bedurfte neuer Gerätschaften zur Zubereitung und Darbietung. Neben dem Kaffeeröster und der Kaffeemühle war es vor allem das Porzellangeschirr, das die Herrschaften zur standesgemäßen Kredenz benötigten. Es wird der kulturelle Wandel, der mit der Verbreitung der neuen Heißgetränke in Europa eingetreten ist, aufgezeigt und die neue Kaffee- und Teekultur in ihrem Facettenreichtum vorgestellt.
Ausstellungseröffnung:
3. Dezember 2010, 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-Fr 12-18 Uhr
Sa/So 11-18 Uhr | |
![]() | 12.12.2010: HD SCHRADER - Woodwatchers and others (in Koblenz) |
HD SCHRADER - Woodwatchers and others
HD Schrader gehört seit Jahren zu den wenigen konstruktiv-konkreten Künstlern, deren Arbeit große Beachtung gefunden hat. Das belegen zahlreiche Ausstellungen und Arbeiten in internationalen Sammlungen sowie im öffentlichen Raum. Seit 1974 beschäftigt sich der Künstler in unterschiedlichen Medien mit dem Motiv des Kubus, dessen Möglichkeiten und Grenzen er mit bildnerischen Mitteln auszuloten versucht. Konzeptionelle Ausgangssituation seiner Plastiken ist die Vorstellung eines konstruktiv erzeugten Kubus (englisch: "cube"). Das grafisch-plastische Schema des "Kubusraumes" gliedert sich in zahllose Dreiecke, Quadrate, Rechtecke; es lässt zweidimensionale und dreidimensionale Gebilde entstehen, hebt traditionelle Gattungsgrenzen zwischen Plastik, Gemälde und Grafik damit auf. Viele der Arbeiten von HD Schrader suchen nicht nur die Nähe zur Natur, sondern implementieren sich in diese mit größter Selbstverständlichkeit. Sein Projekt „Cubes and trees“ zeugt an immer neuen Orten davon. Projekte mit Tier- und Naturlauten, wie die von Fledermäusen, Nachtigallen und raschelnden Zweigen, werden ebenfalls in die geometrisch strenge Ordnung seiner skulpturalen Objekte eingebunden. Im Kontrast zu der geraden Form und den in diese sich nicht einpassenden Lauten entstehen immer wieder neue, spannende Konstellationen. Neuestes Projekt sind die „Woodwatchers“, jene hermetisch ausschauenden Wächter, die zum heimlichen Beobachter mutieren. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Today Art Museum in Peking, das nahezu zeitgleich eine große Rauminstallation und Videos des Künstlers präsentiert.
Öffnungszeiten:
Di-Sa 10:30-17:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 11-18:00 Uhr | |
![]() | 19.12.2010: Ramboux-Preis 2010 (in Trier) |
Ramboux-Preis 2010
Details folgen.
Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Dienstag im Monat bis 21.00 Uhr. | |
![]() | 10.04.2011: Armut - Perspektiven in Kunst und Gesellschaft (in Trier) |
Eine große Sonderausstellung widmet sich im Sommer 2011 in Trier einem aktuellen und hoch brisanten Thema. Armut, als Motiv in der Kunst und als gesellschaftliches Phänomen, wird im Mittelpunkt der umfassenden Sonderschau stehen. Rund 200 hochkarätige Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien geben in zwei Ausstellungen Auskunft über unterschiedliche Sichtweisen auf Armut und Arme in Europa. Der Schwerpunkt liegt im Stadtmuseum Simeonstift Trier, das ausgewählte Werke vom Mittelalter über die Zeit des Barock bis in die Gegenwart zeigt. Das Rheinische Landesmuseum ergänzt mit eindrucksvollen Exponaten aus der Antike.
Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Dienstag im Monat bis 21.00 Uhr. |

